"Ausbilderausflug nach Nürnberg" vom 19. bis 21.04.

In der Zeit von Freitag, 19.04., bis Sonntag, 21.04., waren die Ausbilder der Jugendfeuerwehr Altheim auf einem gemeinsamen Ausflug in Nürnberg. Früh morgens ging es freitags am Altheimer Bahnhof los.

Mit dem Zug reisten die Ausbilder über Aschaffenburg und Würzburg weiter nach Nürnberg. Bevor der freie Nachmittag in der Stadt verbracht wurde, suchte man nach Ankunft in Nürnberg das Hotel, um die Zimmer zu beziehen. Daraufhin ging es zu Fuß in die Innenstadt, um die Orientierung für die nächsten Tage zu verbessern. Am Abend gingen die Ausbilder gemeinsam beim „Bratwurst Röslein“ deftig Essen. Nach der Stärkung wartet die Nürnberger Unterwelt auf deren Besuch. Mit Taschenlampen und Helmen ausgerüstet waren alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um in den verlassenen Gängen, die unter Nürnberg bereits seit einigen hundert Jahren vorhanden sind. Im Laufe der Jahre wurden diese unter anderem für die Lagerung von gebrautem Bier genutzt. Während des zweiten Weltkrieges nutzte man die Gänge zudem als Schutz vor Bombenangriffen. Dazu wurde sie elektrifiziert und mit Licht ausgestattet. Eng zusammen gepfercht standen die Menschen über mehrere Stunden dort, bis die Bombardements beendet waren und sie wieder an die Erdoberfläche gehen konnten. Nach einer Stunde unter der Erdoberfläche kamen auch die Jugendfeuerwehrausbilder wieder an die Oberfläche. Im Anschluss daran stiegen sie hinauf auf die Burg und ließen den Blick über den Nachthimmel von Nürnberg schweifen, ehe man noch einmal gemütlich in einer Lokalität einkehrte und den Tag ausklingen ließ.

Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit dem Besuch des Dokumentationszentrums „Ehemaliges Reichsparteitagsgelände“. Mit der Straßenbahn dort angelangt, besuchten die Ausbilder die eindrucksvolle und multimedial gestaltete Ausstellung, die in einem Gebäudeteil des ehemaligen Kongresszentrums errichtet wurde. Eine Besonderheit des Baus ist ein gläserner Gang, der das gesamte Gebäude diagonal durchzieht und dessen Ende mit einer Plattform im Innenbereich der Kongresshalle endet. Von dort aus erhält man einen Eindruck von der monumentalen Gebaudegestaltung, wie sie Hitler damals verfolgte; und das, obwohl das Gebäude noch nicht einmal komplett fertig gestellt ist, sondern derzeit nur die Hälfte der insgesamt geplanten Höhe hat. Im Anschluss an die Ausstellung wurde zu Fuß noch die Lichtwiese und das weitere Gelände besichtigt. Danach kehrten Die Ausbilder ins Hotel zurück, ehe man am Abend in das Irish Pub „O’Sheas“ ging, um zu Abend zu essen.

Bevor am Sonntag die Heimreise angetreten wurde, besuchte man gemeinsam den Nürnberger Flughafen. Dabei sollte eigentlich auch an einer Flughafentour teilgenommen werden. Leider wurde diese kurzfristig gesundheitsbedingt abgesagt. Deshalb beschränkte sich der Flughafenbesuch dann nur auf die Besucherterasse und die beiden Terminals. Danach traten die Ausbilder die Heimreise an. Bei dieser kam es aufgrund von Bauarbeiten zu einer Verspätung, weshalb sich die Ankunft verzögerte.