Nicht nur die Kleinen machten große Augen - "Familie Jugendfeuerwehr" unterwegs...

Bereits zum sechsten Mal ist die Jugendfeuerwehr Altheim, gemeinsam mit Eltern und Freunden, für mehrere Tage unterwegs gewesen. Bisher stand stets ein Musicalbesuch in einer größeren Stadt auf dem Programm. Beim diesjährigen Ausflug ging es vom 23. - 25. Oktober in den Bayerischen Wald, ganz ohne Musical, aber dennoch mit größter Begeisterung.Früh morgens traf man sich am Feuerwehrhaus bei Sekt, Orangensaft und leckeren Schnittchen. So ist es bereits Tradition bei der Altheimer Jugendfeuerwehr. Diese fährt alle zwei Jahre gemeinsam mit den Jugendfeuerwehrmitgliedern, den Eltern bzw. Großeltern und Freunden auf einen gemeinsamen Ausflug. "Die Stimmung ist dabei immer ganz besonders toll", schwärmt Jugendfeuerwehrwart Thilo Becker, der noch als Kind an den ersten Ausflügen dieser Art teilnahm. Heute weiß er es zu schätzen, die Eltern, Großeltern und Geschwister der Jugendfeuerwehrmitglieder bei dieser Gelegenheit kennen zu lernen.

Auf dem Programm stand beim diesjährigen Ausflug in den Bayerischen Wald als erstes ein Reichhaltiges Frühstück, welches in einer Gaststätte nahe Nürnberg eingenommen wurde. Nach dieser Stärkung ging es weiter an das Uniklinikum Regensburg, wo man den dort stationierten Rettungshelikopter "Christoph Regensburg" besichtigte. Dieser war glücklicherweise auch während der gesamten Zeit vor Ort und musste nicht in den Einsatz. Den Start eines solchen Hubschraubers konnten die Teilnehmer aber dennoch bewundern, da ein Österreichischer Rettungsflieger nach dem Transport eines Patienten wieder in die Heimat aufbrach. "Der Besuch des Rettungshelikopters war nicht nur für die Kleinen interessant", konnte festgestellt werden. Anschließend ging es weiter ins Sonnenhotel Fürstenbauer in Bodenmais, wo am Abend noch das Abendessen als fester Programmpunkt wartete. Zwischenzeitlich oder nach dem Essen konnte man es sich im zugehörigen Wellnessbereich gut gehen lassen oder man unterhielt sich in geselliger Runde in der Hotelbar.

Am Freitag wollte man hoch hinaus. Eingeleitet wurde der Tag nach dem Frühstück mit dem Besuch einer Kaffeerösterei. Dort wurde anschaulich gezeigt, wie Kaffee geröstet wird. Der Duft war ebenso köstlich, wie die Kostprobe des frisch gerösteten Kaffees. Währenddessen gab es einiges über die Herkunft und die Herstellung von Kaffee zu erfahren. Im Anschluss fuhr der Bus zur nächsten Station: Der Talstation der Arberbergbahn. Dort wollten alle hinauf. Mit der Gondel zog es die Teilnehmer dann in 1.456 Meter Höhe, wo man, aufgrund der Witterung der Tage zuvor, den ersten Schnee des Jahres vorfand. Eine kleine Schneeballschlacht und eine grandiose Aussicht vom höchsten Berg des Bayerischen Waldes war mit inbegriffen. Während der Großteil der Gruppe mit der Gondel wieder hinab fuhr, traute sich eine wagemutige Gruppe über den Osthang und die Brennesfichte abzuwandern. Ziel war der Große Arbersee und das dortige Restaurant, wo man sich nach den Strapazen mit einem leckeren Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee oder Heißer Schokolade wieder stärkte.

Nach einem gemütlichen Abend stand am Samstag bereits die Rückreise auf dem Plan. Erste Stimmen ertönten bereits zum Frühstück, dass man doch gerne auch länger hätte bleiben können. Ganz vorbei war der Ausflug jedoch noch nicht. Ein Zwischenstopp in Nürnberg war noch geplant. Die Stadt wurde sowohl mit dem Bus, wie auch zu Fuß mit Hilfe zweier Stadtführerinnen erkundet. Anschließend war noch Zeit, auf eigene Faust loszuziehen. Gegen 20.00 Uhr trafen wir am Feuerwehrhaus in Altheim wieder ein. Noch während die Koffer aus dem Bus geräumt wurden, gab es ein furioses Feuerwerk welches den farbenfrohen Abschluss des Ausfluges darstellte. Alle Teilnehmer haben bereits angekündigt, dass sie gerne wieder teilnehmen. Auch Thilo Becker hat bereits eine Idee, wo es hingehen könnte. "Wo es hingeht wird noch nicht verraten. Der Ausflug zeigt aber, dass Jugendfeuerwehr weit mehr ist, als man denkt: Jugendfeuerwehr ist etwas für die ganze Familie und in den Unterrichten geht es auch nicht immer nur um Feuerwehr. Oft wird Sport gemacht, Spiele werden gespielt oder man besucht auch mal das Hallenbad oder eine Bowlingbahn. Einfach ein tolles Hobby. Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren sind gern gesehen." Die Jugendfeuerwehr trifft sich am Feuerwehrhaus in Altheim mittwochs in der Zeit von 18.30 - 20.00 Uhr.

Gruppenfoto auf dem Arber:

Dankeschön an den ehemaligen Bürgermeister Walter Blank für die Unterstützung der Feiwilligen Feuerwehr Altheim e.V.:

Stehend v.l.n.r.: Thilo Becker (1. Schriftführer), Ralf Kaiser (Vorsitzender), Daniel Ganz (1. Rechner), Walter Blank (Bürgermeister a.D.)