F WALD 2 – Waldbrand MUNA

Am frühen Donnerstagmorgen, 11.08.2022, um 04:45 Uhr wurde die Löschgruppe Altheim gemeinsam mit der Feuerwehr Münster mit dem Stichwort „F WALD 2“  alarmiert.

5000 Quadratmeter Wald brennen auf dem Muna-Gelände

Quelle: Echo-Online / Darmstädter Echo: Von Christina Kolb Lokalredakteurin Darmstadt-Dieburg

 

Im Wald bei Dieburg gab es in der Nacht zum Donnerstag einen Waldbrand. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

DIEBURG/MÜNSTER/MESSEL – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat es auf dem Muna-Gelände im Bereich der Tongrubenschneise in Münster westlich des Breitefelds gebrannt. „5000 Quadratmeter Wald sind dabei abgebrannt, vor allem Unterholz, Äste, Stämme und Totholz sind betroffen“, teilt der stellvertretende Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt auf Anfrage dieser Zeitung am Morgen mit.

Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Heiko Schecker, alarmierten Bürger gegen halb vier Uhr die Feuerwehr wegen starken Brandgeruchs. Die Feuerwehr hat zunächst aber nichts gefunden, bis ein Hubschrauber der Polizei von der Luft aus die Stelle entdeckt und die Feuerwehr zur Brandstelle geleitet hat“, so der Kreisbrandinspektor. Im Vergleich zu dem großen Waldbrand auf dem Muna-Gelände 2019 sei die Brandstelle diesmal glücklicherweise etwas weiter hinten gelegen, sodass keine Gefahr durch Explosionen durch auf dem Muna-Gelände gelagerter Munition bestanden habe. „Das Feuer ist nahe der öffentlichen Waldwege mitten im Wald ausgebrochen, 200 Meter entfernt vom eingezäunten Bereich des Muna-Geländes“, so Maurer-Hardt.

Löscharbeiten dauerten bis 8 Uhr morgens

„Das Problem war aber, dass die Löschfahrzeuge nicht dicht an das Feuer heranfahren konnten, da in diesem Bereich alles zugewachsen war“, so Schecker. Das habe Zeit in Anspruch genommen. Mit einem Pendelverkehr habe man mit Tanklöschfahrzeugen die Wasserversorgung aufrechterhalten und den Waldbrand ablöschen können. Das Feuer war ab 6.30 Uhr unter Kontrolle, „Feuer aus“ hieß es um acht Uhr. Nachdem ein Spaziergänger am Morgen erneut Knistergeräusche gehört hatte, flog gegen 8.25 Uhr der Polizeihubschrauber zur Kontrolle über das Areal, konnte aber keine Brandstelle mehr ausfindig machen. Die Nachlöscharbeiten laufen noch, „derzeit bewässern wir noch den Boden, damit nicht mehr passiert, diese Arbeiten dauern bis etwa 13 Uhr noch an“, so der stellvertretende Kreisbrandinspektor.

 
Die Löschgruppe Altheim war mit 11 Kräften bis um ca. 13 Uhr im Einsatz.